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Im Test: Gesichtscremes für trockene Haut

Teuerste pflegt nur „befriedigend“

Eine Creme für 1,78 Euro pro 10 Milliliter ist der Sieger in einem Test von 15 Gesichtscremes, den die Stiftung Warentest für die Dezember-Ausgabe der Zeitschrift test durchführte. Die „sehr gute“ Nivea Visage Silk Comfort Verwöhnende Tagespflege liegt im unteren Preisfeld der getesteten Cremes, die trockener bis sehr trockener Haut Fett und Feuchtigkeit zurückgeben wollen. Die mit 40 Euro pro 10 Milliliter teuerste Creme im Test, die MBR BioChange Sensitive Skin Sealer Cream, schnitt hingegen am schlechtesten ab. „Gute“ Cremes, die weniger als 1 Euro pro 10 Milliliter kosten, bieten bebe, Florena, Kneipp und Rossmann/Rival de Loop.

Um trockene Haut besonders in der kalten Jahreszeit optimal zu pflegen, sollte der Fettanteil in der Creme hoch genug sein. Die Creme sollte dabei auch schnell einziehen und ein gutes Hautgefühl hinterlassen. Allen 15 Cremes im Test bescheinigten die Testpersonen ein „gutes“ Hautgefühl. In der Feuchtigkeitsanreicherung hingegen zeigten sich deutliche Unterschiede. Nur zwei Cremes im Test lagen hier ganz vorn: Neben dem Nivea-Testsieger versorgte die Roc Dermatologic Enydrial Feuchtigkeitscreme die Haut zwölf Stunden nach dem letzten Auftragen noch „sehr gut“ mit Feuchtigkeit.

Die meisten Cremes zogen trotz reichhaltiger Rezepturen „gut“ ein, nur vier Produkte schnitten dabei „befriedigend“ ab. In der mikrobiologischen Untersuchung waren in keiner der Cremes Keime nachweisbar. Bei zwei Produkten zeigten sich jedoch Schwächen in der Konservierung, vor allem bei der teuren MBR-Creme. Daher war deren mikrobiologische Qualität nur „ausreichend“.

Mehr zur richtigen Pflege für trockene Haut ist zu lesen in der Dezember-Ausgabe von test sowie im Internet unter www.test.de.

(Bild/Quelle: Stiftung Warentest/ test.de)

Veröffentlicht in:Beauty
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