Sie sind Lehrerin, Studentin, Verkäuferin, Künstlerin, Buchhändlerin oder Gastronomin – und haben eines gemeinsam: Sie sind die Frauen, die in der aktuellen BRIGITTE denn ab sofort verzichtet Deutschlands führende Frauenzeitschrift konsequent auf Fotostrecken mit Models und präsentiert in allen Ressorts nur noch Frauen, die mitten im Leben stehen.
Das Verhältnis zwischen Mode und Frauen hat sich gewandelt, davon handelt auch das Dossier im neu erscheinenden Heft. “Einen Platzhalter brauchen Frauen nicht mehr. Sie wollen kein Rollenbild vorgesetzt bekommen, das ihnen suggeriert, wie sie aussehen sollten, sondern selbst am Entwurf beteiligt sein”, Andreas Lebert, Chefredakteur BRIGITTE.
Brigitte Huber, Chefredakteurin BRIGITTE, ergänzt: “Attraktivität hat heute viele Gesichter. Auch sind Designer nicht mehr die alleinigen Initiatoren von Trends. Ob Schauspielerinnen, Musikerinnen, Präsidentengattinnen oder die Frauen auf den Straßen der Metropolen – sie alle prägen Mode- und Beauty -Styles. Und werden ab sofort die Protagonistinnen aller Fotostrecken in BRIGITTE, BRIGITTE WOMAN und BRIGITTE BALANCE sein.”
Die Frauen für die Fotoproduktionen werden über die eigene Website www.BRIGITTE.de/ohne-models und von BRIGITTE-Redakteurinnen ausgewählt. Sie erhalten für ihre Arbeit ein Honorar im bisher für Fotoproduktionen üblichen Rahmen. Bereits in den ersten drei Monaten seit Start der Initiative Ohne Models! haben sich rund 20.000 Frauen bei BRIGITTE gemeldet. (Quelle/Foto: Brigitte.de)
Tags: BRIGITTE, BRIGITTE BALANCE, BRIGITTE WOMAN, Frauenzeitschrift

Januar 24th, 2010 um 12:05
Einerseits ist es eine geniale Idee “wirkliche” Frauen zu nehmen die “mitten in Leben stehen”. Jedoch bahnt sich bei den Massen der Bewerbungen nur wieder der Gedanke an, dass es wieder genau dasselbe ist. Unter vielen können die “besten” ausgesucht werden. Es ist ein Selektierungsprozess wie bei allen anderen Models auch. Oder nicht?
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