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Langeweile war gestern – heute wird getic|k|t

Der 27-jährige Leipziger Student Matthias Meister entwickelt mit seinem Mitbewohner Tony Ramenda ein neues Jonglierspiel „Made in Erzgebirge“: das Ticayo. Mit dem Spielzeug aus Holz wollen sie den ersten nachhaltigen Funsport-Trend einleiten.

Ein doppelseitiger Griff und eine bunte Holzkugel bilden ein Bewegungsspiel mit doppeltem Spaß. Beim Spiel mit dem Ticayo fliegt die Kugel in zahlreichen Kunststücken schwungvoll durch die Luft und wird mit dem Griff gefangen. Dabei ist vor allem die Geschicklichkeit und Koordination gefragt: „Gerade in Zeiten, in denen viele Jugendliche einen Großteil ihrer Freizeit mit TV und Spielekonsolen verbringen, gilt es den Kids und Jugendlichen Alternativen aufzuzeigen und wieder Spaß an Körperbewegung zu vermitteln“ ist der junge Firmengründer Tony überzeugt.

Die Idee zum Spiel stammt ursprünglich aus Lateinamerika – schon Inkas und Mayas kannten verwandte Geschicklichkeitsspiele. Ein Kugelfangspiel aus Mexiko wird in Matthias‘ und Tonys Studenten – WG zum Dauerbrenner. Angesteckt von dieser Spielidee entwickeln die beiden das Spiel in monatelanger Kleinarbeit bis zur Perfektion weiter. Aus dem einfachen Spielzeug wird so ein ausgefeilter Funsportartikel, aus einer anfänglichen Spaßidee eine eigene Spielzeugfirma.

Mit dieser setzen die Beiden neue Trends in der Spielwaren- und Jonglierbranche. Denn statt auf billige Massenware aus Fernost setzen sie auf das erzgebirgische Holzhandwerk, kurze Wege und integrative Arbeit. Das Ticayo besteht aus einheimischem Buchenholz und wird in Zusammenarbeit mit erzgebirgischen Familienbetrieben und der Lebenshilfe Chemnitz e.V. gefertigt. Tony und Matthias sind überzeugt: Ihr Ticayo ist der erste „nachhaltige Funsportartikel“.

Weitere Infos unter www.ticayo.de. Ein Video wie man „richtig tic|k|t“ gibt es auf YouTube zu sehen.

(Quelle/Bilder: Meister & Ramenda GbR)

Veröffentlicht in:AllgemeinesLifestyle
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