Kilian Kerner präsentierte am Mittwoch, den 20. Januar um 13 Uhr im Zelt am Bebelplatz vor 700 geladenen Gästen seine erste Kollektion als Chefdesigner des neuen Fashionlabels „NO IFS“. Die Kollektion mit Namen „I try to be a better human being“ bestach durch einen detailverliebten Mix aus Streetwear, Casual Wear und Streetfashion, ohne dabei die Kollektionslinie zu verlassen. Kerner zeigte Frauen in Wickelblusen und passenden Hosen mit hohem Bund im Marlenestil, die vorn geknöpft sind. Graue Kapuzenkleider im Waffelmuster mit großen Taschen, Kapuze und einem signalroten, durchgehenden Zipper unterstrichen die lässige Sportivität, die sich durch die gesamte Kollektion zieht. Kurze, leicht taillierte Kleider aus kariertem Wollkaro mit eingenähten Gummizügen erzeugten eine lässige Silhouette.
Bei den Herren standen blousonartige Jackenformen im Fokus: Unterbrochene Steppungen im Schulterbereich sowie rot-dunkelblau gestreifte Bündchen setzten frische Akzente. Hosen wurden als Jeans, Joggingpants oder 5-Pockets mit tief sitzendem Schritt gezeigt. Hoodies überzeugten durch Waffelmuster, überlange, schmale Formen und den Einsatz von Zippern. Die überwiegend gedeckte Farbpalette aus grau und schwarz wurde um Einzelstücke und Akzente in Knallrot und Dunkelblau ergänzt sowie Karos, Pepita- und Waffelmuster. Dazu Kerner: „NO IFS ist der Gegenentwurf zum Dresscode. Weg von Zwängen, hin zu sich selbst. Unangestrengte, selbstverständliche Mode mit schönen Details für Männer und Frauen.“ An den Turntables stand DJ Sebrok aka Sebastian Radlmeier, der gleichzeitig einer von Kilians Partnern beim Label German Garment ist – es bleibt also alles in der Familie. (Quelle/Bilder: Silk Relations GmbH)
Am 21. Januar 2010 präsentiert das Berliner Menswear Label A.D.Deertz im Rahmen der Berliner Fashion Week bei Designer Scouts seine neue Herbst-/Winterkollektion für die kommende Saison 2010/2011. Damit stellt die hinter dem Label stehende Designerin Wibke Deertz bereits zum dritten Mal eine reine HAKA-Kollektion vor. Die neue Veranstaltungsreihe „Designer Scouts“ versteht sich als Plattform für außergewöhnliche und vielversprechende Berliner Designer und Modelabels.
Den kälteren Monaten des Jahres entsprechend kommt in der neuen Kollektion eine überwiegend gedeckte Farbpalette aus dunklen Grau- und Blautönen zum Zug, die durch gezielt gesetzte Farbakzente in Rot, Bordeaux oder Lavendel aufgelockert wird. Neben den für A.D.Deertz bekannten College-Jacken aus beschichteter Baumwolle in einem satten Rot und Grau reicht das abwechslungsreiche Kollektionsspektrum von den Highlights der Winterjacken und Mäntel mit Denimfutter, über doppelt genähte Baumwoll-Cardigans bis hin zu Hemdjacken in einem kräftigen Khakiton und Wendewesten aus einer Wolle-Jeans-Kombination. Auch dieses Mal ergänzen besonders außergewöhnliche Stücke wie eine flauschig warme Strickjacke aus grober Wolle oder eine gefütterte Seidenjogginghose das etwa fünfzig Teile umfassende Sortiment. Jeans und Hosen in Schwarz, Lavendel und Bordeaux komplettieren die Outfits, die mit Accessoires wie Ledergürteln, farbenintensiven Canvas Bags und großen, handgewebten Schaltüchern in Karo-Optik abgerundet werden.
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Heiße Disskusionen über die Maße der Models sorgten auf der Berliner Fashion Week für Gesprächsstoff. Künftig sollen Models mindestens Kleidergröße 36 tragen, und diverse Modeverbände ziehen mit. Wir halten das für ein Top!
Jedoch liege die Entscheidung letztenendlich bei jedem Designer selbst, so der Veranstalter der Modewochen. Vor knapp einer Woche verpflichteten sich vier große Verbände, keine Magermodels mehr für Werbefotos und Schaulaufen zu engagieren. Unter den vier, befand sich auch die Agentur IMG-Fashion.
Wir schauen was die Zukunft bringt und fragen uns, ob die Designer den Trend mitziehen werden?