Zum Inhalt springen

Fairphone: Kamera-Upgrade für das modulare Fairphone 2

Das niederländische Social Business Fairphone treibt mit seinem gleichnamigen Telefon eine Bewegung für fairer produzierte Elektronik voran. Jetzt hat das Unternehmen einen nächsten Meilenstein erreicht: das modulare Fairphone 2 ist ab sofort mit verbesserten Rück- und Frontkamera-Modulen erhältlich. In künftigen Chargen ist das Kamera-Upgrade direkt verbaut. Alle bisherigen Nutzer können ihr Telefon mit den neuen Modulen einfach nachrüsten. Damit ist das Fairphone 2 das erste Smartphone, das sich nicht nur einfach reparieren, sondern jetzt auch upgraden lässt. Beide Kamera-Module sind mit einem größeren Bildsensor und mehr Megapixeln ausgestattet. Das Update der Frontkamera wurde zudem mit einer schnelleren Linse versehen, die Kamera auf der Rückseite sorgt mit Dual-Flash für eine natürlichere Belichtung. Durch das Kamera-Upgrade wird die Attraktivität des Gerätes auch über längere Zeit erreicht, was den Produktlebenszyklus insgesamt verlängern soll.

Rasante technische Entwicklungen, Upgrades und Designveränderungen – für Konsumenten gibt es einige Anreize, immer wieder die allerneuesten Produkte zu kaufen, die allerdings immer mehr Ressourcen für ihre Produktion benötigen. Fairphone nutzt ein modulares Design, um mit diesem Trend zu brechen und langlebigere Produkte herzustellen. Mit seinen neuen Kamera-Modulen präsentiert das Social Business nun einen weiteren essentiellen Vorteil des modularen Aufbaus: das Fairphone 2 lässt sich nicht nur einfach reparieren und personalisieren, sondern erhält nun auch ein Upgrade. Der Austausch der Module gelingt mit einem einfachen Schraubenzieher binnen weniger Minuten. Fairphone 2-User können Fotos in entscheidend besserer Qualität machen – und zwar mit ihrem vertrauten Gerät und ihr Telefon sehr viel länger zu nutzen als die in der Industrie üblichen zwei Jahre – ohne dabei auf neueste Technologie verzichten zu müssen. Denn für viele Smartphone-User spielt bei der Kaufentscheidung vor allem die Ausstattung der Kamera eine entscheidende Rolle.

DIE TECHNIK

Das Upgrade bringt eine deutlich bessere Kameraleistung mit sich: Die Hauptkamera ist mit zwölf Megapixeln ausgestattet, die Frontkamera nimmt Selfies mit einer Auflösung von fünf Megapixeln auf. Bisher wurde beim Fairphone 2 mit einer 8- und 2-Megapixel-Kamera fotografiert. Dank des jeweils größeren Bildsensors gelingen kontrastreichere und brillantere Aufnahmen auch in schlechten Lichtsituationen. Alle ab 31. August 2017 ausgelieferten Telefone haben das Kamera-Upgrade bereits integriert.

NUTZEN FÜR DIE UMWELT

Fairphone nutzt ein modulares Design, um Telefone langlebiger zu machen und somit gegen die verbreitete Kultur des ständigen Handy-Neukaufs anzukämpfen. Der Fokus von Fairphone lag daher zu allererst auf der Reparierbarkeit des Telefons. Austauschbare Back Cover in verschiedenen Farben ermöglichen seit Herbst 2016 das Personalisieren. Mit dem Launch der Kamera-Module geht das Unternehmen einen weiteren Schritt und ermöglicht Nutzern nun das einfache Nachrüsten. Dies stellt nicht nur eine kostengünstigere Alternative zum Neukauf dar, sondern wirkt sich auch positiv auf die Umwelt aus. Die Ökobilanz des Fairphone 2 zeigt, dass sich das Unternehmen in die richtige Richtung bewegt. Eine Studie des Fraunhofer-Institut bestätigt beispielsweise, dass eine längere Nutzungsdauer von fünf Jahren, die aufgrund der modularen Bauweise und der damit zusammenhängenden Reparaturfähigkeit ermöglicht wird, den CO2-Ausstoß um 30 Prozent senken kann. Modularität ermöglicht zudem eine wesentliche Verbesserung der Recyclingprozesse. Das reduziert Elektroschrott und führt beispielsweise zu einer höheren Rückgewinnungsrate von Edelmaterialien wie Kupfer und Gold. Die Entwicklung des modularen Fairphone 2 hat es dem Social Business aus Amsterdam ermöglicht, einen positiven Einfluss auf alle Bereiche der Wertschöpfungskette zu nehmen – vom Abbau der benötigten Mineralien über Design und Produktion bis hin zum Lebenszyklus. Die gesamte Elektronikindustrie nachhaltiger zu gestalten, ist dabei das selbst erklärte Ziel.

PREIS UND VERFÜGBARKEIT

Die neuen Kamera-Komponenten können sowohl separat als auch im Set erworben werden. Die Rückkamera kostet 45 Euro, die Frontkamera 30 Euro. Das Set ist für 70 Euro erhältlich. Seit dem 1. September sind die Module sowohl im Fairphone-Webshop als auch bei ausgewählten Partnern verfügbar. Mit jedem Kauf unterstützen Verbraucher auch weiterhin Fairphones Ziel, Materialien fair zu gewinnen, bessere Arbeitsbedingungen herzustellen und Recycling zu fördern.

Mehr unter: www.fairphone.com/de/

TECH FACTS

  • Preis: Rückkamera: 45 Euro | Frontkamera: 30 Euro | Set: 70 Euro
  • Frontkamera: 5MP CMOS Sensor, Omnivision OV05670, Bildsensor: 1/5´´, Pixelgröße: 1,12 μm, Blende: f/2,4
  • Rückkamera: 12MP CMOS Sensor mit Dual-Flash, Omnivision OV12870 – BSI, Bildsensor: 1/2,8´´, Pixelgröße: 1,25 μm, Blende: f/2,2

(Quelle/Bilder: Agentur muxmäuschenwild)

Veröffentlicht in:Multimedia

Sei der Erste der einen Kommentar abgibt

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

    WERBUNG