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Getestet: DAHLE nanoCLEAN Luftreiniger

kennzeichenIMG_3593Saubere Luft gerade im Büro oder im Schlafzimmer wird auch in Deutschland immer mehr ein Thema. Da kam uns das Angebot von Dahle, einen DAHLE nanoCLEAN Luftreiniger kostenlos zum Testen zu bekommen, sehr gelegen.

In Ländern wie China oder Indien ist Feinstaub längst ein großes Thema, wogegen es in Europa bisher kaum Beachtung findet. Allerdings haben in diesem Jahr bereits Städte in Deutschland Feinstaubalarm auslösen müssen, was allerdings ehr wenig Beachtung gefunden hat. Luftreiniger helfen aber auch nicht nur gegen Feinstaub, sondern natürlich auch gegen größere Partikel wie allergieauslösende Pollen. Allergiker „freuen“ sich ja bereits auf den kommenden Frühling.

Der DAHLE nanoCLEAN Luftreiniger filtert laut Hersteller Partikel bis 10nm (0,00001 mm). Im Vergleich dazu sind zum Beispiel eine Birkenpolle mit 18.000 nm oder eine Gräserpolle mit über 20.000 nm regelrechte Felsbrocken, die ebenfalls problemlos von dem recycelbaren, dreilagigen Filtervlies aufgefangen werden. Deswegen wurde der Luftreiniger auch von der ECARF für Allergiker getestet und empfohlen.

Unboxing DAHLE nanoCLEAN

Der Luftreiniger ist sehr schön kompakt und findet so auch auf dem Nachttisch oder dem Schreibtisch Platz. Bedient wird das Gerät mit lediglich 2 Tasten. Einem Ein-/Ausschalter mit dem man auch in den Automatikmodus schalten kann und einem Regler, um manuell die Lüfter-Leistung in 3 Stufen zu regeln. Somit schnell aufgebaut und noch schneller in Betrieb genommen.

DAHLE nanoCLEAN in der Praxis

Da ich bereits ECARF-zertifizierte Partikelschutzgewebe (Durchblickgewebe 5plus dust evo von trittec AG) vor dem Fenster habe, ist die Raumluft bei mir bereits sehr gut. Um den Luftreiniger testen zu können, habe ich mir von Bekannten aus China eine „Airnut“ (ca. 130 Euro, nur in China erhältlich) besorgt. So ein kleines Messgerät für die Feinstaubbelastung ist in China in fast jedem Haushalt zu finden. Gemessen wird die Belastung in der Größenfraktion PM2.5 (Also Partikel <= 2.500 nm). Der von der EU festgelegte Grenzwert liegt bei 20 µg/m3 . Normal liegt der Wert bei mir in den Räumen so um 2-3µg/m³.

Zum Testen habe ich also einmal alle Fenster (ohne Partikelschutzgewebe) zur Straße (und zu 5 Birken) aufgerissen und ordentlich Durchzug gemacht. Die „Airnut“ zeigte danach in Wohnraum 20 µg/m3 , was also genau den EU Grenzwert entspricht. Nach ca. 30 Minuten bei geschlossenen Fenstern und eingeschaltetem Luftreiniger (Automatik) wurden noch 11 µg/m³ gemessen. Die Belastung in der Luft hatte sich bereits um fast 50% verringert. Nach 1 Stunde ging die Anzeige dann sogar auf 5 µg/m³ herunter. Also insgesamt 75% weniger als direkt nach dem Durchlüften. Hätte ich den Luftreiniger manuell auf eine höhere Stufe gestellt, wäre das vermutlich auch deutlich schneller gegangen.

Fazit: Der DAHLE nanoCLEAN ist klein, kompakt und relativ leise wobei ich das Gerät nicht über Nacht im Schlafzimmer laufen lassen würde. Die Bedienung ist so einfach wie nur möglich und die Wirkung deutlich messbar. Ich werde den Luftreiniger bei meiner Tochter im Kinderzimmer unterbringen, um in Zukunft die bestmögliche Luftqualität zu erreichen.

Mehr Informationen und Gerät, Preise und Bestellmöglichkeiten unter www.luftreiniger-shop.com

Veröffentlicht in:LifestyleProdukttests

Ein Kommentar

  1. Cooler Artikel und sehr gut zusammengefasst! Danke für das abschließende Fazit und deine Meinung über dieses Gerät! 🙂

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