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Tipps für Diabetiker und Kalorienbewusste

„Alle Jahre wieder …“ – wenn die Weihnachtslieder erklingen und es verführerisch nach Spekulatius und Lebkuchen duftet, beginnt die gemütliche Adventszeit. Viele der süßen Naschereien haben allerdings einen hohen Anteil an Zucker, kandierten Früchten, Butter, Schokolade und Nüssen. Das macht sie sehr fett- und kalorienreich. Wer denkt, dass Plätzchen und Kekse nur mit der gewissen Portion Butter und Zucker schmecken, der irrt. Richtig zubereitet können auch Diabetiker und Kalorienbewusste weihnachtliche Leckereien genießen – und das ohne Geschmackseinbußen. Hierzu gibt Alexandra Krotz, Ernährungsexpertin bei der Techniker Krankenkasse (TK), folgende Tipps:

Bei fast allen Rezepten kann der Zuckeranteil um etwa ein Drittel reduziert werden (zum Beispiel anstatt 150 Gramm nur 100 Gramm Zucker), ohne dass der gute Geschmack verloren geht. Eine süße Note verleihen den Leckereien auch Gewürze wie Anis oder Trockenfrüchte. Diabetiker sollten ihr Gebäck mit Fruchtzucker, Süßstoff oder Honig backen. Bei einigen Teigarten wie Hefe-, Mürbe-, Strudel-, Brand- und Quark-Öl-Teig lässt sich Zucker komplett durch Süßstoff ersetzen. Wer das Gebäck noch zusätzlich bestreuen möchte, kann Streusüße, die auf der Basis von Süßstoffen wie Aspartam, Saccharin oder Cyclamat hergestellt ist, verwenden.

Fett lässt sich einsparen, indem man von der in den Rezepten angegebenen Butter-, Margarine- oder Schmalzmenge einfach einige Gramm weglässt oder durch einen Teil Buttermilch ersetzt. Außerdem gibt es die Möglichkeit, Fette gegen Pflanzenöle auszutauschen, zum Beispiel statt 100 Gramm Butter oder Margarine 80 Gramm Öl. Wer das Backblech oder die Form nicht fettet, sondern einfach mit Backpapier auslegt, hat noch einmal Fett gespart. (Foto: Techniker Krankenkasse/News-Reporter.NET/JM)

Veröffentlicht in:Kulinarisches